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 Von der Wahrheit und über die Wahrheit in Thesen der Wahrheit

von Agnus D.  /  anno domini  2007

 

 
 
 

 

 

 

 

THESEN DER WAHRHEIT

 

 

 

 

 
 
 
 

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Vorwort

 

 

Was ist Wahrheit? Mit dieser Frage an Jesus von Nazareth überraschte einstmals der römische Statthalter Pontius Pilatus die Welt. Und diese Frage ist durch die Zeiten hinweg so aktuell geblieben wie sie schon damals gewesen war. Bei Wahrheit ist immer davon auszugehen, dass sie wirklichen und tatsächlichen Gegebenheiten zu entsprechen hat. Dies betrifft zunächst die ganz alltäglichen Vorgänge im menschlichen Zusammenleben, wie auch im Geschäfts- und Rechtsverkehr, und die einzelne Person im Verhältnis zu sich selbst. Aus Schwäche oder Dummheit sich selbst  zu täuschen, rächt sich unmittelbar in der jeweils eigenen Lebensbewältigung. Und andere Menschen ohne Not oder zum eigenen Vorteil zu täuschen, ist gesellschaftlich unerwünscht und wird daher strafrechtlich verfolgt. Grundsätzlich jedoch schlägt alles auf einen selbst wieder zurück, so dass stets von Schädigungen anderer - ganz egal aus welchen Gründen - im Interesse einer selbstbetreffend bestmöglichen Lebensbewältigung abzusehen ist.

Indem die Wahrheit geleugnet und verbogen werden kann, gibt es bei ihr auch eine Doppelmoral. So kennt wohl ein jeder den Satz, dass die Wahrheit gilt, aber die Macht zwingt. Gemeint ist damit, dass die Mächtigen stets für sich bei anderen die Wahrheit beanspruchen, doch vielfach ihnen gegenüber die Wahrheit missachtend  ihre Macht an ihnen willkürlich ausüben. Vielleicht erklärt sich ja von daher die Frage des Pontius Pilatus nach der Wahrheit. Denn als römischer Statthalter in Judäa war er zugleich auch oberster Gerichtsherr, und bestimmte nach seinem Gutdünken über wahr und unwahr, bzw. richtig und falsch! Also die Wahrheit als je individuelle Ansichts- und Auslegungssache. Denn selbst ein "objektiver Tatbestand" kann dem subjektiven Erleben bzw. dem Eindruck nach ganz unterschiedlich gesehen und ausgelegt werden. 

Ganz anders verhält es sich mit der Wahrheit in der vom konkreten menschlichen Leben losgelösten Mathematik. Sie ist frei von jeglicher wirklichkeitsverfremdender Subjektivität, indem dort strenge Denkregeln gelten. Wer hierbei falsch denkt, der bekommt direkt ein falsches Ergebnis, das sich dann in der praktischen Erprobung als ein solches erweisen wird. Nicht immer ist sogleich offenbar, ob richtig oder falsch gerechnet und gedacht wurde. Aus diesem Grund hatten in der Vergangenheit findige Köpfe Prüfverfahren entwickelt, und sie in die Mathematik eingeführt. Wir kennen sie als mathematische Beweismethoden, um damit ein Rechenergebnis auf seine Richtigkeit hin überprüfen zu können. Aufgrund dessen war es der Mathematik gelungen auch im gesellschaftlichen Leben ein Gegengewicht zur individuellen Wahrheit zu schaffen. Wahrheit musste sich zukünftig an aus der Mathematik hergeleiteten Beweisregeln messen lassen. Wer also die Wahrheit beanspruchte, der sollte sie auch beweisen können. Im Rechtssystem hatte dieser Grundsatz seine Anwendung gefunden, indem dort verschiedene Beweisarten zugelassen sind. Den sicheren Beweis gibt es allgemein aber auch dort nicht, da grundsätzlich alles gefälscht und manipuliert werden kann. Doch zeigte sich das Verhältnis von Wahrheit und Beweis als ausschlaggebend für die Ermittlung von Wahrheit. Es ist also der Beweis, welcher im Rahmen von beschränkter Wahrheitsfindung und -beurteilung zum Einsatz kommen muss.

Beim Beweis wiederum schließt sich der Kreis der Wahrheit, so dass hier eine Beweis-Definition erforderlich wird. Unter Beweis versteht man allgemein eine Unwiderlegbarkeit durch Tatsache oder Erklärung, sowie natürlich auch die überführende Schlussfolgerung nach den Denkregeln bzw. der Logik, wie z.B. der mathematische Beweis. Doch ist allgemein auch bekannt, dass nicht jede Wahrheit beweisbar oder der allgemeinen Erfahrbarkeit zugänglich sein kann. Insbesondere alles was in den Bereich der Spiritualität fällt, entzieht sich einer unmittelbaren Überprüfbarkeit. So ist beispielsweise für all diejenigen "Gott" eine unumstößliche Wahrheit, welche mit ihm in direktem persönlichen Kontakt geraten waren. Leer gehen dagegen diejenigen aus, welche zu einer solchen Wahrheit nicht finden konnten. Da hat es den Anschein, als ob in Anlehnung an die Heisenbergsche Unschärferelation prinzipiell alles vom Auge des Betrachters abhinge. 

Grundsätzlich kann daher total alles und jedes ob seiner Wahrheit in Zweifel gezogen und verneint werden. An der Unproduktivität eines solchen Vorgehens dürften jedoch wiederum keine Zweifel bestehen. Um ergo überhaupt aus sich und seinem Leben etwas machen zu können, müssen zwingend Dinge und Gegebenheiten - zunächst als wahr unterstellt - geglaubt werden. So bleibt es immer ein unausweichliches Risiko sich damit Irrtümer eingehandelt oder sie unwissentlich mit in Kauf genommen zu haben. Doch die Zeit und die je eigene Lebenserfahrung wird schließlich erweisen, welche Wahrheit sich durchsetzt und welche dagegen nicht. Letzten Endes wird sich aber immer nur die Wahrheit behaupten können, welche im Einklang mit den nicht nur offen sichtbaren, sondern auch den unsichtbar verborgenen universalen Wirklichkeiten steht, weil Welt und Dasein nur in der Gesamtwirklichkeit funktioniert. An der Aufdeckung dieser Gesamtwirklichkeit arbeitet die Menschheit seit ihrer Entstehung über Felder der Religion, Philosophie und Naturwissenschaft.

Wer verborgene Wirklichkeiten als Wahrheiten verkündet, der tut dies - wie vorliegend der Autor - im Bewusstsein, dass es einem jeden interessierten Leser aufgegeben ist, die Wahrheiten zu hinterfragen, um sie für sich nutzbar und nachvollziehbar zu machen. Denn daran führt kein Weg vorbei.  Der Mensch ist ja das, was er gemessen an seinen Fähigkeiten aus sich und seinen Möglichkeiten macht. Im Nachfolgenden werden hier deshalb Thesen der Wahrheit aufgeführt, welche der Autor und Editor im Rahmen seiner Fähigkeiten und Möglichkeiten für sich nachvollzogen und nutzbar gemacht hat. Dabei handelt es sich naturgemäß nur um eine kleine Auswahl des zur Verfügung stehenden Vorrats. Es werden hier also nur die Wahrheiten in Thesen gepackt angeführt, die für das Sein von fundamentaler Bedeutung zu erachten sind. 

Mit den Wahrheitsthesen geht es dementsprechend um einen Leitfaden für eine aus hiesiger Sicht verlässliche sowie daher erfolgreiche Welt- und Daseinsorientierung. Dazu notwendig sind als erster Teil zeitlose Grundwahrheiten, die einem einen Einblick verschaffen, dass Welt und Dasein ein in sich geschlossenes Universum sind, außer dem nichts anderes mehr ist. Der zweite Teil kennzeichnet das System als ein von Gott dem Herrn getragenes. Das All ist daher ein personal verantwortetes. Mit dem dritten Teil wird abgehoben auf den verborgenen metaphysischen Hintergrund der Physik, als Eingebundenheit aller Naturwissenschaft in die universale Wahrheit und Wirklichkeit. Jede These ist natürlich mit einem erklärenden Kurzkommentar versehen.

 

 

 

WAHRHEITEN - TEIL I

WAHRHEITEN - TEIL II

WAHRHEITEN - TEIL III

 

 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 

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I.  Internet-Links

 
             Gottes Weltformel             Stephen Hawking              Thomasevangelium
             Der Gottesbeweis             Weltformel-Pro-              Judasevangelium
             Gott der Herr             Der Urimpuls              Jesusinterviews
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             Die Bergpredigt             Max Planck              Biblium
             Hiobs Rebellion             Der Geist              Die Seele
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             Zeit und Ewigkeit             Das Wort              Die Religion
             Auferstehung Jesu             Die Liebe              Reinkarnation
             Ontologie im Zenit             Die Energie              8 in 1 - Essays
             Mystik und Gnosis             Das Wunder              Das Aramäisch
             Evangelienabgleich             Himmelfahrt              Leben und Tod
             Maria von Nazareth             Die Allmacht              Die Apokalypse
             Thesen der Wahrheit             Die Evolution              Gebet des Herrn
             Universum in Person             Über die Kritik              Weltgrundlegung
             Dogma Jesus Christus             Weltuntergang              Der ganze Mensch
                         Anfang und Ende              

 

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